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 Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können

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BeitragThema: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   So Feb 15, 2015 9:49 pm

http://www.sprueche.io/binmitdabei/egal-wo-man-politisch-steht-dot-dot-dot-wer-vollzeit-arbeitet-sollte-davon-eine-familie-ernahren-konnen-2

Im What ap hatten wir ja so eine nette Diskussion zu diesen Thema.
Da es doch sehr angeregt war, würde ich es hier gern weiter führen.


Ich lese das oft und überall schimpfen die Leute nur wegen dem Geld. Das einzige was ich mich nur frage:  Warum muss ein Bankangestellter so viel Geld bekommen und jemand der im Sozialdienst arbeitet so wenig?
Doch das ist etwas anders.

Mein Mann war lange Zeit auch alleinverdiener. Wir haben keine Eltern die uns unterstützen. Auch keine Hilfe von Ämtern oder so bekommen. Außer dem Erziehungsgeld und dem Kindergeld.

Eine Zeit war mein Mann auch Arbeitslos. Für ein Jahr oder so. Wir wohnen zu Miete.
Trotzdem kamen wir gut über die Runden. Und fehlte es eigentlich an nichts und wir haben auch gern hier und da uns Pizzas bestellt. Feste gefeiert und auch DVD´s usw. gekauft. Also wir mussten den Pfennig nicht umdrehen.







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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Mo Feb 16, 2015 9:53 am

Man kann auch mit wenig Geld soweit gut leben, aber es liegt auch daran, was man für Ansprüche hat.
Dem einen ist es wichtig z.B, nur Luxus zu haben, immer das beste vom besten und andere geben sich auch mit dem Standart zufrieden.
Im Monat hab ich auch nicht viel Geld zur Verfügung, aber trotzdem komme ich damit zurecht.
Klar, bei großen Anschaffungen muss ich schon drauf sparen, aber das finde ich nicht so schlimm.
Ich bin aber auch nicht so, dass ich mir ständig was neues kaufen muss, sondern nur dann, wenn es wirklich sein muss.
Andere die ich kenne kaufen sich beispielsweise jeden Monat neue Klamotten, während ich das nur dann mache, wenn es nötig ist.
Für mich ist es am wichtigsten, dass ich für meinen Kater alles habe und es ihm gut geht und dass ich sonst normal übern Monat komme und das schaffe ich sogar oft noch mit Guthaben und das, obwohl ich wirklich nicht viel zur Verfügung habe.
Aber das geht, wenn man eben keine zu großen Ansprüche hat und nicht ständig in nen Kaufrausch verfällt






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Mo Feb 16, 2015 12:45 pm

Ich sehe es auch so. Jetzt haben wir sogar viel mehr übrig. Dadurch dass wir zu zweit arbeiten. Gut ich sehe es auch so, dafür hat man auch das Nachsehen, weniger Freizeit und mehr Ärger mit der Arbeit usw.

Aber ich stimme dir zu 100% zu. Viele in meinem Bekanntenkreis die unzufrieden mit ihrem Geld sind, neigen auch oft dazu, sich dauernd Dinge zu kaufen.

Oft wollen sie sich andern anpassen. Dann immer zum Frisör und hier und da. Oder sie kaufen sich lauter Zeug, wie Dekoartikel und neue Schuhe und die alten sind ja schon so alt.

Es ist wahr, es ist so der Lebensstandart. Das musste ich mir von meinem Schwager oft anhören. Er und seine Frau haben beide gearbeit. Die Oma war auch im Haus und das Haus war von den Eltern. Also konnte die Frau auch nach Herzenslust die Kohle verprassen. Sie sagten auch immer zu uns, ja wir haben eben andere Ansprüche. Ich fühlte mich dadurch zwar etwas herunter gewertet, doch sehe ich das so, ich spare mein Geld. Ich könnte ja jeden Monat viel mehr ausgeben. Doch dass will ich nicht. Ich will nicht Geld ausgeben, damit Freundinnen spaß haben mit mir zu shoppen.

Ich will nicht mir eine neue Couch kaufen. Wäre zwar fällig, doch die Katzen lieben die alte und haben sie als Katzenspielzeug erklärt. Für mich okay, denn eine neue würde nach drei Monaten auch wieder so aussehen.
Ich meine ich gebe Geld aus für Dinge die ich wirklich will.

Als die Handys aufkamen wollte auch jeder ein Handy haben. Doch ich wollte mir erstens diesen Zwang und die laufenden Kosten nicht antun. Weil ich nicht immer erreichbar sein will. Für viele Freunde war es blöd. Doch ich wollte nicht.

Ich wollte damit sagen, oft ist es nur ein gezwungenes angepasse. Viele Leute kaufen etwas um anderen zu gefallen. Der Druck der Gesellschaft.

Ich gebe auch mal Geld aus. So ist das nicht. Zum Beispiel habe ich mir vor einem knappen Jahr eine 9 Jahre alte ,zahnlose Katze aus dem Tierheim geholt. Diese hat 145 Euro gekostet. Eine Woche später kaufte ich mir die Asajj für 180.-
Dabei wohne ich auf dem Dorf und hier gibt es mehr Katzen als Einwohner.
Meine wirklich gutverdienenden Freunde würden dafür kein Geld ausgeben.

Ich wollte damit nur sagen, ich bin nicht geizig.  Ich gebe nur Geld für etwas aus, dass es mir auch wert ist. Darum sind mein Mann und ich als alleinverdiener und Kinder immer gut mit dem Geld ausgekommen.
Auch meine Kinder wurden so erzogen. Geld ist nicht alles. Wir wollen uns vom Geld nicht versklaven lassen.







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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Mo Feb 16, 2015 1:09 pm

schön geschrieben guat
Ich geh auch nicht mit der Masse.
Viele in meinenm Bekanntenkreis geben viel Geld für schnick schnack aus und ich investiere es lieber für Dinge, die mir wirklich wichtig sind.
Für viele ist das normal immer das neueste vom neuesten zu haben.
sie identifizieren sich darüber.
Ich bin da anders eingestellt und brauche nicht die neuesten und "besten" Sachen
Einige geben auch Geld aus, was sie eigentlich garnicht haben.
Ganz ehrlich, man muss nicht immer das neueste Handy haben, sondern wenn man erreichbar sein will, tuts soch auch ein günstigeres Handy.
Ich hab mein Handy z.B seit einigen jahren und solange das funktioniert, kaufe ich auch kein neues.
Oder bei Klamotten ist das auch so.
Da brauche ich auch nicht irgendwelche Markenteile sondern ich gehe danach, was mir gefällt und nicht der Masse.
So oft geht das immer darum, was man hat dabei kann man die entscheidenen Dinge nicht mit Geld kaufen.
Was bringt es jemanden, ganz viel Geld zu haben, aber dafür einsam zu sein oder möglicherweise keinen guten Gesundheitszustand zu haben.
Ich hab lieber wenig Geld, denn dann weiß man auch die Dinge zu schätzen die man hat und für mich ist die Freude dann auch immer doppelt so groß, wenn ich mir dann auch mal was leiste.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Mo Feb 16, 2015 11:02 pm

Auch sehr schön geschrieben. Ich finde, wir beide sind uns in vielem sehr ähnlich.

Besonders schlimm finde ich, wenn Kinder so geldgeil erzogen werden. Eine Nachbarin hatte 5 Kinder und die redeten immer davon wieviel Geld ein Geschenkt wert war oder an Halloween, gingen sie nur in Häusern, wo sie mal Geld bekommen haben.

Ich fand das schrecklich und darum habe ich viel Wert darauf gelegt, dass meinen Kinder das Geld nicht so eine große Rolle spielt.
Laut Gesetz ist ein Kind mit 7 Geschäftsfähig. Da kann es sich schon kleine Sachen kaufen.
Darum habe ich meinen Kindern auch erst ab da Taschengeld gegeben. Da sie in dem Alter denn Sinn auch verstehen. Und damit sie auch üben können mit Geld umzugehen.

Doch sollten sie auch lernen dass Geld nicht alles ist. Ein Gegenstand kann nicht in Geld gerechnet werden. Wenn ich jemanden etwas kaputt mache, kann ich es nicht mit Geld bezahlen. Oft ist der emotionale Schaden viel schlimmer. Doch das wird heute nicht mehr vermittelt.

Unser Leiter vom Gym  arbeitet mit jungen Menschen zusammen. Er sagt oft haben sie das Problem, alles bekommen zu haben. Sie sind gewöhnt dass immer Geld für sie da war. Dementsprechend übernehemn sie sich zu schnell und sind in den jungen Jahren verschuldet oder kommen mit dem Bezahlen nicht mehr nach. Denn zuhause ging es. Aber dann wenn sie alleine auf ihren Beinen stehen, wo es wichtig ist, sich mit den Finanzen auszukennen, können sie es nicht.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Di Feb 17, 2015 10:01 am

Da hast du recht.
Leider gewöhnen sich viele zu schnell daran, fast alles kaufen zu können und dobald das mal nicht mehr geht, läuft das ganze aus dem Ruder.
Ich finde das schade, weil es viel wichtigere Dinge im Leben gibt als viel Geld zu haben.
Klar, ganz ohne geht nicht, aber man muss ja nicht in nen Konsumwahn verfallen und alles kaufen, weil es andere haben.
Ich hab früher auch erst mit 7 Jahren Taschengeld bekommen und auch nie ganz viel, damit ich so auch den Wert zu schätzen lerne und imich hat es bis jetzt auch nie gestört, nicht alles haben zu können.
Nur leider wird man von der Gesellschaft oft ausgegrenzt, wenn man nicht mithält.
Früher in der Schulzeit hat mich das oft verletzt, wenn mich andere beleidigt haben, wenn ich nicht die neuesten Sachen hatte, aber heute ist mir das egal.
Ich bin froh, dass ich nicht soviel Geld zur Verfügung habe, weil ich so auch nicht so große Ansprüche habe und ich definiere mich nicht darüber was ich habe, sondern wer ich bin und oft sehen viele nicht den Menschen, sondern nur das Geld.
Und man sieht so auch am besten, wer es ernst mit einem meint und wer nicht.
Die Leute, die bei dir bleiben, auch wenn du wenig hast, mögen dich wie du bist und die, die nur zu dir stehen, weil du Geld hast, sind keine wahren Freunde und lassen dich fallen, sobald du weniger hast.
Ich hab mich damals auch mit meinem Handyvertrag überschätzt und habe viel daraus gelernt und da ich so leichtgläubig war, habe ich auch für andere Verträge abgeschlossen, womit ich voll auf die Schnauze gefallen bin, aber das war ne Erfahrung und jetzt bin ich um einiges vorsichtiger geworden.
Diese Leute haben mich, nachdem ich die drauf angesprochen habe, dass die das auch bezahlen müssen, fallen lassen und da ich nun unterschrieben hatte, musste ich die Kosten selber übernehmen.
Das Geld geht natürlich monatlich auch von meinem Geld ab aber ich muss nun dafür gerade stehen und weiß, dass ich nie wieder für andere irgendwelche Verträge abschließe.
Ich kenne aber auch sehr viele, die es bis jetzt noch nicht können richtig mit Geld umzugehen.
Alles wird gekauft und dabei wird damnn vergessen, dass man ohne Lebensmittel nicht übern Monat kommt.
Was bringt einem das neueste Handy, wenn man nichts zu essen hat.
Von mir selber kann ich berhaupten, dass ich mit Geld umgehen kann und ich weiß, was Priorität hat und auch wenn ich wenig zur Verfügung habe, spare ich monatlich trotzdem etwas.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Do Feb 19, 2015 9:25 pm

ok ich bin nicht die sparsamste aber ich gehe nie zum frisör, meine haare mache ich immer selber und den rest der familie auch, klamotten kaufen wir uns selten außer für den kleinen, der wächst ja, urlaube sind auch sparsam, weil wir mit dem wohni unterwegs sind und immer selber kochen, wir gehen sehr sehr selten essen das spart enorm,
ich denke aber, wenn jemand arbeiten geht dann soll er für diese belohnt werden, er soll in der gesellschaft auch teilhaben dürfen und sich auch mal was schönes gönnen
ich denke, ne küchenputzhilfe soll mit 400€ auskommen, und muß 10 h am tag arbeiten, darf nicht jammern weil das geld fehlt oder um damit auszukommen nix tun kann, also kino oder eis essen gehen

es ist nicht richtig, wenn man arbeitet arm ist, dabei geht das nicht darum wer wegen dem geld jammert oder nicht
sondern darum daß man für arbeit auch rechtmäßig belohnt wird, denn jeder der arbeitet ist ein wichtiges mitglied der gesellschaft und der sollte auch an gesellschaftlichen späßen wie kino, schwimmbad oder shoppen teilhaben können, obwohl einige schon zufrieden wären, nur ihre familie ernähren zu können mehr nicht

ich selber habe kein verhältnis zum geld, meine eltern hatten nie welches, und wenn sie welches hatten, hatten sie es am selben tag versoffen, wenn ich geld bekam mußte ich das beim alten abgeben sonst hätte es ne strafpredigt gegeben
jetzt ist das habe ich geld ist gut, ist das geld alle auch gut, essen ist immer da und meiner kleiner hat alles was er braucht
in meinen freundeskreis wird auch nicht rumgejammert, ich kenne das gejammere um das geld nicht, die einen die keins haben wirken trotzdem zufrieden und die, die genug haben sind auch zufrieden







wenn du ein problem hast, dann löse es, kannst du es nicht lösen, dann mache kein problem daraus!!
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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Do Feb 19, 2015 10:09 pm

Ich denke auch, Kinder sollten ruhig lernen nicht alles zu haben. Denn sich was zu wünschen ist ja oft auch sehr spannend. Es gibt Dinge, die ich mir so lange gewünscht habe und als ich endlich das Geld dafür hatte, wollte ich es nicht mehr.

Ich finde auch, wenn sich ein Kind etwas lange wünscht und es sich nicht so einfach erfüllt, lernt es auch die Sachen mehr zu schätzen, wie jemand der alles in den Hintern bekommt. Denn diese Kids wollen später auch alles und sind schnell unzufrieden.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Fr Feb 20, 2015 9:22 am

Ich stimme euch Beiden zu guat zustimm zustimm






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Fr Feb 20, 2015 10:27 pm

Wer arbeitet denn bitte 10 Stunden am Tag 5 x die Woche und bekommt dafür 400,- ?

Oder meinst du 1 x die Woche 10 Stunden/ 4 x im Monat für 400,-???






Flüstert der Sturm zu Jaston: " du kannst nicht gegen den Sturm siegen!" Flüster ich zurück: "Ich, bin der Sturm!"
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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Fr Feb 20, 2015 10:34 pm

Ich glaube auch nicht, dass jemand soviel arbeitet. Denn Küchenhilfe oder Spülfrau ist ein harter Job, aber er geht keine 10 Stunden am Tag und das 5x die Woche.

Es gibt sicher so Ausbeuterfirmen. Aber das ist auch abgeschafft. Seit dem 1.1 gibt es ja den Mindestlohn.

Viele ältere Leute arbeiten aber oft nur so auf Stundenweise und bekommen nicht viel. Aber die haben in der Regel auch keine Familie zu ernähren. Und wenn man Kinder hat, ist man ja auch Steuerlich etwas besser dran. Zumindest wenn nur einer verdient.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Fr Feb 20, 2015 11:04 pm

Also ich hab in der Gastro auch keine 10Std am Tag arbeiten müssen.
Nur einmal, weil vorher hier Stadtfest war und wir erst da nen Stand hatten und dann hinterher noch im Laden waren, aber auch mit Pause und das war auch freiwillig.
Ich hatte so meistens 6-7 Std manchmal auch weniger oder auch mal mehr aber wir haben uns untereinander abgesprochen, sodass jeder auch mal eher gehen konnte.
Zwar verdient man in dem Bereich nicht so viel, aber das kann ja jeder auch für sich entscheiden, ob man dazu bereit ist für "wenig" Geld hard zu arbeiten oder eben nicht.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Sa Feb 21, 2015 10:49 am

Ich hatte früher auch schon Jobs, da hatte ich so um die 1000 Euro vielleicht nur. Es war Ausbeute. Doch konnte ich mir die Miete leisten und musste damals auch meine Eltern mit unterstützen. Daher ging das. Klar würde ich das heute nicht mehr machen. Aber manchmal hat man keine Wahl. Doch für 10 stunden täglich 400 Euro im Montat ist dann schon extrem und würde ja auch keiner machen. Zumindest nicht täglich. Weil man ja beim Zeitungaustragen ja schon mehr verdienen würde






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Sa Feb 21, 2015 8:47 pm

ja es gibt die regelung mit den mindestlohn und ja es gibt tricks um diese zu umgehen
zb, zeitarbeiterfirmen machen das ganz schnell du hast 8 h arbeit auf den papieren stehen und in wirklichkeit waren es 9,5 h,

ich hatte damals 9,5 h in der küche gearbeitet, offiziell waren das 8 h wegen pause machen, aber unsere pause die ne stunde dauern sollte war in wirklichkeit nur 10 min lang und rauchpausen gab es nicht also 9-10 durch für umgerechnet 600€
die chefin hatte ständig mit kündigung gedroht wenn wir tatsächlich anspruch auf pause nehmen wollten und in der zeitarbeiterfirma war es auch nicht besser, wir durften keine pausen machen aber es wurde trotzdem abgezogen

und ich kenne eben leute die in der küche arbeiten nur als putze und aushilfe die sind noch schlechter dran







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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   Sa Feb 21, 2015 8:59 pm

Da hast du natürlich recht mit.
Es gibt immer irgendwelche Betriebe, die den Mindestlohn geschickt umgehen.
Da hatte ich das mal besser wegen den Pausen.
Also wir hatten keine festen Zeiten, wann wir z.B. ne Raucherpause machen konnten, sondern immer dann, wenn gerade mal nichts los war oder nur wenig.
Wir hatten aber auch in der Küche ne Tür nach draußen und so war das dann einfacher.






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BeitragThema: Re: Wer vollzeit arbeitet, sollte eine Familie ernähren können   So Feb 22, 2015 12:15 am

Aber jemand der eine Familie ernähren will, arbeitet dann auch nicht unbedingt für 600 Euro. Ich denke wenn man so ein Thema hat, sollte man nicht von einem extrem Fall ausgehen sondern von dem Durchschnitt. Ich gehe einfach mal von dem Verkäufer aus. Denn Verkäufer ist ein Job, der hart ist. Unbezahlte Überstunden fordert und vorallem schlecht bezahlt wird. Trotzdem hat ein Verkäufer so im Schnitt um die 1500 Euro.
Wenn ich dann Kinder habe bekomme ich bei einem Gehalt von unter 1600 Euro einen Zuschuß im Kindergartenbeitrag und auch Anspruch auf erhöhtem Kindergeld.

Als Alleinverdiener hat man es oft viel härter als jemand der Harz 4 bekommt. Denn Harz4ler bekommen die Miete gezahlt und überall Zuschüsse. Der Alleinverdiener nicht.


Ich hatte es nur im Wa erwähnt und hier nicht. Also mein Mann hat auch nicht soviel verdient und trotzdem sind wir sehr lange mit einem Gehalt ausgekommen. Obwohl wir keine Unterstützung bekommen haben.
Und auch noch zur Miete wohnen. Darum denke ich sehr gut zu wissen, dass es ohne wirkliche Mängel geht.






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